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Teil 3: Nachhaltiges Energiemanagement für Unternehmen: Nie war nachhaltige Produktion so lohnenswert


von Lukas

Wer kann heute schon umrüsten?

Prinzipiell können Unternehmen aller Größenördnungen von der frühzeitigen Umrüstung hin zur Nutzung erneuerbarer Energien profitieren - vom Einzelunternehmen bis zum Großkonzern. Industrielle Manufakturen und Lebensmittelhersteller müssen ihr grünes Image dauerhaft verbessern, wenn sie markt- und konkurrenzfähig bleiben wollen. Nachhaltigkeit ist für B2B-Anbieter deshalb ebenso wichtig wie für Unternehmen, die ihre Waren an Endverbraucher vertreiben. Auch Hotelbetreiber und Immobilienbesitzer können den Grundwert ihrer Räumlichkeiten mit der umweltfreundlichen Umrüstung deutlich erhöhen und so direkt von der Energiewende profitieren. B2B-Kunden und Verbraucher sind durchaus gewillt, mehr Geld für Dienstleistungen und Produkte zu zahlen, die eine gute Öko-Bilanz aufweisen.

 

Der Nachhaltigkeitsbericht als Gütesiegel für Firmen

Großkonzerne aus allen Branchen können aus Wettbewerbsgründen kaum noch auf regelmäßige Nachhaltigkeitsberichte mit genauen Angaben zum Energieverbrauch, zur CO²-Emission und zum Müll- und Recycling Management verzichten. Der Nachhaltigkeitsbericht gilt als Gütesiegel für Fortschrittlichkeit und langfristige Planung eines Unternehmens. Weil der Umstieg von der Nutzung fossiler Brennstoffe zu erneuerbaren Energien sich relativ unkompliziert gestaltet, verbessern viele Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsbilanzen durch die moderne Umrüstung auf erneuerbare Energien, entweder von zentralen Anbietern von Öko-Strom oder in selbstständigen Anlagen zur Produktion von CO²-neutraler Energie.

 

Grüne Energie als Anstoß für eine klimaneutrale Wirtschaft

Die Nutzung von Energie aus nachhaltigen Quellen sollte für Unternehmer in den kommenden Jahren selbstverständlich werden. Darüber hinaus sind Faktoren wie faire Arbeitsbedingungen, ökologischer Anbau von Lebensmitteln und Tierfutter, sowie ehrenamtlicher Arten- und Naturschutz effektive Möglichkeiten zur Verbesserung der eigenen Nachhaltigkeitsbilanz. Unternehmen, die ihr Image glaubwürdig und positiv gestalten wollen, sollten neben dem nachhaltigen Energiemanagement auch alle anderen Arbeitsbereiche nachhaltig und möglichst klimaneutral gestalten. Staatliche und institutionelle Richtwerte für Emissionswerte sollten Unternehmen unter keinen Umständen überschreiten.

 

TÜV-Siegel für Emissionswerte

Der Begriff "Nachhaltigkeit" ist nicht geschützt und wird gern zu Werbezwecken erweitert. Neutrale Institutionen wie der Technische Überwachungsverein TÜV prüfen das Nachhaltigkeitsmanagement von Unternehmen und vergeben entsprechende Zertifikate, die es B2B-Kunden und Verbrauchern leichter machen, seriös handelnde Unternehmen zu erkennen. Das TÜV Siegel für Klimaneutralität verifiziert die Nachhaltigkeitsbilanzen von Firmen und überprüft den Carbon Footprint. Zertifizierte Klimaneutralität ist für viele B2B-Kunden inzwischen die Grundvoraussetzung für Kooperationen mit anderen. Firmen wie Audi beziehen Nachhaltigkeitsratings in ihre Unternehmensentscheidungen mit ein und verbessern so auch ihr eigenes Image auf dem Markt. Der Umstieg hin zur nachhaltigen Unternehmenspolitik lohnt sich also schon heute. 

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