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Energiekosten: Kleine und mittlere Unternehmen sollten jetzt handeln!


von Lukas

Die Energiepreisentwicklung der letzten Jahre zeigt trotz aller Änderungen bei der Geschwindigkeit eigentlich immer nur nach oben. Was schon für Privathaushalte ein finanzielles Problem darstellt, kann für kleine und mittlere Unternehmen zu einem echten Überlebensproblem werden. Das Heimtückische daran ist, dass bei den meisten Firmen der Faktor Energiepreis der Zukunft gar nicht im Fokus des Interesses liegt. Laufende Betriebskosten werden mehr oder weniger hingenommen. Ob nun für Strom, Wasser, Gas oder Heizung – die Belastungen steigen jedes Jahr mehr. Trotz vieler Maßnahmen in Sachen Energieeinsparung bleibt die Tatsache bestehen, dass man oft hohe Nachzahlungen für das Unternehmen zu leisten hat. Den exakten Energiepreis der Zukunft kennt niemand, aber zumindest bis zur Vollendung der Energiewende ist mit einem stetigen Anstieg zu rechnen.

Belastung für KMUS durch hohe Energiekosten wird steigen


Wer konkurrenzfähig bleiben will, muss umdenken. Das zeigt unter anderem auch der Klimawandel. Extremwetterereignisse wirkten sich direkt und indirekt auf die Energiepreisentwicklung der letzten Jahre aus. Nach dem Atomausstieg wird jetzt der Kohleausstieg zum Thema und wird die Stromkosten weiter nach oben befördern. Zwar steigt auch der Anteil der Erneuerbaren Energien, doch Probleme bei der Weiterleitung des Stroms und die teilweise absurden Verhältnisse an der Strombörse schlagen sich sowohl bei privaten als auch bei gewerblichen Endkunden fast immer in höheren Rechnungen nieder. Hinzu kommen Faktoren, die es in dieser Form früher nicht gab: Immer heißere Sommer zwingen Arbeitgeber dazu, für ihre Arbeitnehmer ein angenehmes Betriebsklima zu schaffen (im wahrsten Sinne des Wortes). Bei Temperaturen, die dicht an die 40° Celsius heranreichen, kann man in Büros kaum noch arbeiten. Während die Kosten für Klimageräte heutzutage relativ gering sind, ist der Betrieb auf die Dauer sehr teuer. Was die Heizkosten im Winter sind, wird im Sommer mittelfristig von den Klimaanlagen beansprucht.

Autarkie: Weg von hohen Energiekosten durch Erhöhen der Eigenverbrauchsquote


Einfach die Kosten an die Verbraucher und Kunden weiterzugeben, funktioniert längst nicht in jeder Branche. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen können nicht einfach die Preise erhöhen, wenn sie konkurrenzfähig bleiben wollen. Die größeren Unternehmen, die ohnehin Vergünstigungen aufgrund ihres enormen Stromverbrauchs bekommen, verbuchen solche Kosten ganz anders. Die Installation von Solaranlagen oder der Betrieb eines eigenen Blockheizkraftwerks (BHKW) wird für Firmen im Segment der KMU immer attraktiver.

Die Investitionskosten in solche Anlagen amortisieren sich in der Regel nach einigen Jahren. Das geht zugegebenermaßen wegen der gesunkenen Einspeisevergütungen nicht mehr ganz so schnell wie früher. Dafür winkt aber die Perspektive der Autarkie – also der unabhängigen Energieversorgung von Unternehmen. Während die Einspeisevergütung sinkt und der Bezug von Energie aus dem Netz immer teurer wird, kann man mit der Eigenproduktion per Photovoltaik oder BHKW den eigenen Energiebedarf immer häufiger komplett decken. Gerade Solaranlagen sind heutzutage auf der gleichen Fläche sehr viel effizienter bei der Energieerzeugung als früher. Weg von hohen Energiekosten durch Erhöhen der Eigenverbrauchsquote bedeutet somit, zu einem wesentlich günstigeren Preis Energie zu beziehen. Denn statt beispielsweise den Strom teuer einzukaufen, kostet er in der Erzeugung oft nur wenige Cent pro Kilowattstunde. Die Anfangsinvestitionen muss man natürlich zunächst abziehen. Aber auf lange Sicht kann die Belastung für KMUs stark gesenkt werden. Die Energiepreisentwicklung der letzten Jahre ist von starken Schwankungen gekennzeichnet, die man durch die Eigenproduktion nicht mehr wahrnimmt. Dies vergrößert die Planungssicherheit und sorgt für eine ökologischere Energieversorgung. Was der Energiepreis in Zukunft macht, kann einem somit fast egal sein. Nicht zuletzt gibt es Fördermittel für die Anschaffung eines BHKW oder einer Photovoltaikanlage, mit der die Belastung für KMUs weiter gesenkt wird.

Meistro macht es vor: Autarkie ist die Zukunft


Bevor man weg von hohen Energiekosten durch Erhöhen der Eigenverbrauchsquote kommt, muss eine Bestandsaufnahme gemacht werden. Denn obwohl die Belastung für KMUs durch die Energiepreisentwicklung der letzten Jahre sehr groß ist, lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Blockheizkraftwerks natürlich nicht für jedes Unternehmen. Den eigenen Energieverbrauch in allen Details zu kennen, ist für die Bewertung wichtig. Daher empfehlen Fachleute zunächst die Nutzung sogenannter Smart-Meter, also von intelligenten Stromzählern. Auf diese Weise können nicht nur Verbrauchsspitzen in Produktion und anderen Bereichen ermittelt werden, sondern auch die einzelnen Energieverbraucher optimiert werden. Nach eingehender und individueller Hilfestellung durch einen Energieberater können aufgrund von Prognosen über den Energiepreis der Zukunft dann die notwendigen Entscheidungen getroffen werden. Speziell für mittelständische Unternehmer hat der Energieanbieter Meistro tragfähige und nachhaltige Konzepte für die Autarkie von KMU erarbeitet. Neben attraktiven Konditionen bekommen Firmen somit auch eine faire Perspektive für die Zukunft. Denn wer seinen eigenen Strom erzeugt, kommt am schnellsten weg von hohen Energiekosten durch Erhöhen der Eigenverbrauchsquote.

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