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Union und SPD einigen sich bei Solarenergie

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Berlin - Die im Energiesammelgesetz vorgesehenen Kürzungen für Solarenergie und Mieterstrom fallen geringer aus. Darauf haben sich die Fraktionen von Union und SPD geeinigt. Beide Parteien hatten bereits in der vergangenen Woche mehrfach über die vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagenen Kürzungen verhandelt. Die SPD hatte diese kritisiert, unter anderem wegen der Auswirkung auf Mieterstrommodelle. Wie energate erfuhr, soll die Kürzung für Solaranlagen ab 40 kW nun geringer ausfallen. Statt 8,33 Ct/kWh ab 1. Januar sollen der neue Einspeisetarif erst zum 1. April greifen und dann 8,9 Ct/kWh betragen. Für den 1. Februar ist ein Zwischenschritt vorgesehen.

Beim Mieterstrom gibt es noch keine endgültige Einigung. Dem Vernehmen nach ist aber klar, dass der pauschale Abschlag auf den Einspeisetarif für den Mieterstromzuschlag von 8,5 Cent pro kWh abgesenkt werden soll. In welcher Höhe ist noch unklar. Die Ergebnisse sollen am 28. November im Wirtschaftsausschuss des Bundestages beschlossen werden.

Der Branchenverband BSW-Solar betonte in einer ersten Reaktion, die Korrekturen gingen in die richtige Richtung, reichten aber noch nicht aus. Der Verband wiederholte die Forderung nach einer Aufhebung des Förderdeckels von 52 GW für die Solarenergie.

Quelle: Newsletter energate | immo

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